BILDER VON DER ERÖFFNUNG DER 15. JAHRESSCHAU

07. Dezember 2003

 

 

In Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Kultur, Politik und Kirche eröffnete der Vorsitzende der Parsberger Kunstgilde Albert Fromm im Säulensaal der Parsberger Burg am Freitagabend die Jahresschau der Kunstgilde Parsberg, einem Zusammenschluß von Künstlern aus dem ehemaligen Landkreis Parsberg.

Diese Veranstaltung findet in diesem Jahr zum 15. Mal statt und ist mittlerweile aus dem kulturellen Leben der Oberpfalz nicht mehr wegzudenken. So würdigte auch der stellvertretende Landrat Ludwig Fürst in seiner Ansprache das Wirken der Kunstgilde als „Bewußtseinsbildung für den ganzen Landkreis, die immer größer wird“.

Albert Fromm bedankte sich in seiner Begrüßungsrede insbesondere bei den Fördermitgliedern der Kunstgilde, die innerhalb des Vereins die „tragende Säule“ darstellen: denn deren finanzielle Beiträge ermöglichen erst die Veranstaltungen der Kunstgilde. So war es für Fromm natürlich eine besondere Freude, wiederum vier neue Fördermitglieder willkommen heißen zu können. Die Fördermitglieder erhalten als Dankeschön für Ihre Mitgliedschaft jedes Jahr zur Jahresschau eine Jahresgabe, die von einer Künstlerin/einem Künstler der Kunstgilde extra hierfür geschaffen wird.

In diesem Jahr wurden die Jahresgaben von Helga Loré gestaltet: liebevolle Figuren aus Terrakotta, die den Fördermitgliedern sicherlich viel Freude bereiten werden und die von Frau Loré persönlich erläutert und an die Fördermitglieder übergeben wurden.

Der Vorsitzende durfte aber nicht nur die neuen Fördermitglieder begrüßen, den Gästen wurden auch zwei Neumitglieder, die Künstlerinnen Waltraud Frischeisen aus Mühlbach bei Dietfurt und Luise Unger aus Beratzhausen, vorgestellt.

Nach einer ausführlichen Würdigung, einem letzten Gruß an das verstorbene Gründungs- und Ehrenmitglied Oskar Schmidt, begrüßte Fromm den Gastaussteller der diesjährigen Jahresschau: Oskar Koller, einen bedeutenden Künstler der Gegenwart, der zusammen mit seiner Frau persönlich anwesend war. „Jugendlich - Dynamisch - Kraftvoll“, so charakterisierte Fromm diesen Künstler, den er -obwohl 1925 in Erlangen geboren- als Oberpfälzer bezeichnete. Und dies aus gutem Grund: die Mutter war eine gebürtige Kallmünzerin, der Vater stammte ebenfalls aus der Oberpfalz. Er selbst verbrachte einige Zeit bei Verwandten auf dem Koller-Hof in Dinau bei Kallmünz. Fromm zeichnete die Stationen der künstlerischen Laufbahn von Oskar Koller auf und verwies auf die zahlreichen, renommierten Preise, mit denen Koller ausgezeichnet wurde und auf die vielen Buchveröffentlichungen über dessen künstlerisches Schaffen. So ist es für die Kunstgilde anläßlich ihrer 15. Jahresschau eine besondere Ehre einige Werke dieses herausragenden Künstlers zeigen zu können und Albert Fromm bedankte sich dafür auch mit einem herzlichen „Vergelts Gott“.

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